Revanche missglückt – Für Lindaer beim Tabellenzweiten nichts zu holen

Zu ungewohnt früher Stunde empfing am Samstag der Tabellenzweite, Chemnitzer PSV II, seine Gäste aus dem Freiberger Revier zum Heimspieltag. Dabei machte es der SV Linda seinem Ortsnachbarn vom 1. VV Freiberg nach und kassierte im Verfolgerduell um den Relegationsplatz zur Bezirksliga eine deutliche 1:3-Niederlage.

Schon im ersten Spiel gegen den 1. VVF war bei den Gastgebern zu erkennen, dass sie ihren zweiten Rang mit aller Macht verteidigen wollten. Zwar agierte der Freiberger Sechser aus einer stabilen Annahme, jedoch fehlte häufig die nötige Durchschlagskraft, um den CPSV auf Dauer ernsthaft zu gefährden. Konnten sie den ersten Durchgang noch mit 25:22 gewinnen, so ging ihnen in der Schlussphase der folgenden drei Sätze die Puste aus. Letztlich verdient, behielt der Favorit mit jeweils 25:20 die Oberhand und stellte durch den 3:1-Erfolg die Weichen Richtung Bezirksliga.

Auch gegen die Lindaer untermauerten die Hausherren ihren Anspruch auf die Aufstiegsspiele und begannen sehr druckvoll. Bei den Gästen dauerte es bis zur Satzmitte, ehe sie sich mit den Bedingungen in der Halle, den ungünstigen Spielvorbereitungen und dem Angriffsspiel des Gegners arrangierten. Zu spät, um den Satz noch zu drehen. Nach der 14:25-Klatsche gelobte das Team um Mittelblocker Steve Kirschner Besserung und ging engagierter zu Werke. Der SV Linda fand besser ins Match und bot dem unbequemen Gegner ordentlich Paroli. Vor allem Youngster Eric Breitfeld und Spielmacher Tomas Horvath fanden die Lücken im kompakten Abwehrverbund der Chemnitzer. So erarbeiteten sich die Gäste rasch eine Führung, die sie bis zum 25:22-Satzgewinn aufrecht hielten. Auch der dritte Satz lief zunächst ganz anständig an. Jedoch nutzte der CPSV mit fortlaufender Spieldauer mehr und mehr die Schwachstellen der Lindaer gnadenlos aus. Besonders im Blockspiel fanden die Männer aus dem Brand-Erbisdorfer Stadtteil kein probates Mittel, um den Außenangreifern das Durchkommen zu erschweren. Zwar hatten sie häufig die Hände dran, konnten den Ball aber nur selten im Spiel halten. Mindestens die Hälfte aller Angriffspunkte der Partie erzielten die Chemnitzer durch Anschlagen des Blocks. Dazu versagte bei den Lindaern neben der schwächelnden Annahme zu oft der Mut, ihre Angriffe bedingungslos zu vollenden. In der Summe zu viele Fehler, um auf hohem Niveau mithalten zu können.

Mit 25:21 und 25:15 gingen auch die letzten beiden Sätze an den bärenstark auftretenden Tabellenzweiten. Sie sicherten sich damit ihre Aufstiegschance und verwiesen den SV Linda deutlich auf den Bronzerang. Von dem sind die Lindaer allerdings nur schwer noch zu verdrängen, womit sie im Vergleich zur Vorsaison eine erneute Steigerung erzielen und bei bislang erst 5 Niederlagen ihr erfolgreichstes Spieljahr in der Bezirksklasse absolvieren.

ThommyDas Trullala für den „Besten Spieler“ ging diesmal erneut an unseren Tommy, der wie gewohnt listig und engagiert die Bälle verteilte bzw. den Gegner narrte. Glückwunsch von der ganzen Truppe. Und wieder sei es erwähnt…auch „Tommy-Bräu“ schmeckt guuuut.

Für Linda spielten: Breitfeld, Böttcher-Kipping, Hegewald, Krumbiegel, Kuttig, Kirschner, Rößger, Rosaly, Horvath

In der Freien Presse vom 26.3.14 Stand dazu:

20140326FreiePresseBericht

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