Es ist vollbracht – Bann gebrochen

15.10 Uhr sah es so aus, als könnten die noch acht verbliebenen Lindaer, die nicht im Urlaub, zu Feiern oder krank im Bett waren, endlich wieder jubeln. Lag man doch gegen den TSV Flöha schon entspannt mit 2:0 nach Sätzen und 18:14 in Front.

Dann war es vorbei mit dem Spielfluss des SVL, Verunsicherung war der bestimmende Akteur, der auch bis zum Ende des Tie-Breaks nicht besiegt werden konnte. So schenkte man einen sicher geglaubten Sieg gegen stark gemachte Gäste mit 2:3 (25:22, 25:18, 19:25, 22:25, 13:15) ab, die ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht wurden. Aber zumindest der erste Punkt war eingefahren.

Fortsetzung des “Trauerspiels“ der ersten Partie auch im zweiten Duell gegen den Kreisrivalen SSV Sayda im ersten Satz. Hatte der Linda-Sechser eigene Satzbälle, patzte erneut die erste Annahme und die Gäste lagen in Führung.

Allerdings rappelten sich die Lindaer nochmal auf, fanden zu alten Tugenden, vor allem ihrem variablen Angriffsspiel zurück, und drückten der Partie ihren Stempel auf.

Und siehe da, 17 Monate oder genauer 518 Tage nach dem letzten Erfolg, damals noch in der Aufstiegssaison 2016/17, gelang dem SV Linda wieder ein Sieg. Mit einem am Ende verdienten 3:1 (25:27, 25:20, 25:11, 25:18) nach Sätzen wurden die Punkte zwei bis vier auf dem Konto verbucht.

Nun sind erstmal fünf Wochen Vorbereitung angesagt, ehe es ab 17. November mit vier Spieltagen in Folge bis Weihnachten weitergeht. Genügend Zeit, die Baustellen zu beheben und das Spielsystem zu festigen.

In diesem Sinne…Elll Linda!

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