+++ Minimalziel erreicht – Lindaer kämpfen sich zurück +++

Sah es Mitte der Woche noch so aus, als können die Lindaer Bezirksklasse-Volleyballer zu ihrem Heimspieltag gegen die Gäste vom SV Siltronic Freiberg und TuS Ebersdorf/ SSV Chemnitz mit voller Kapelle auflaufen, wurde diese Hoffnung spätestens eine Stunde vor Spielbeginn je begraben. Gleich vier Spieler fielen krankheits- oder terminbedingt aus. Nicht nur, dass die spielerische Ausrichtung damit völlig auf den Kopf gestellt wurde, auch die personelle Situation hielt mit sieben Spielern und einem Libero kaum noch Alternativen parat.

Im Derby gegen die Lokalmatadoren aus Freiberg konnte man den Lindaern die Ausfälle zunächst kaum anmerken. Fokussiert aufs eigene Spiel hielten sie die Partie lange offen, verpassten aber im zweiten Durchgang die Führung über die Ziellinie zu retten und bekamen dann im dritten Satz für diesen Tag ihre Grenzen aufgezeigt. Wie sich allerdings die 17- bzw. 18 jährigen Youngsters Robin Pfeifer, Leon Hegewald und Anton Glombitza trotz ihrer großen Verantwortung kaum aus der Ruhe bringen ließen, war aller Ehren wert. Am Ende unterlag man zwar deutlich mit 3:0 (18, 23, 14), konnte dennoch viel positives aus dieser Partie abgewinnen.

Das Duell gegen die Chemnitzer Spielgemeinschaft entwickelte sich hingegen zu einem wahren 5-Satz-Krimi. Nach knappen Gewinn des ersten Satzes, gaben die Hausherren in der Folgezeit die Zügel aus der Hand und ließen die Gäste vor allem durch mangelnde Abstimmung im Blockspiel und der Feldsicherung gewähren.

Die Randchemnitzer gingen mit 2:1 nach Sätzen in Führung. Auch im vierten Abschnitt sah es schon so aus, als hätte den Lindaern Mut und Spielwitz verlassen und sie dem intensiven ersten Spiel Tribut zollen müssen. Doch sie kamen zurück, konnten über Tino Enger und Anton Glombitza im Angriff wieder ordentliche Duftmarken setzen und drehten die Partie noch zu ihren Gunsten. Nach dem 3:2-Erfolg (-23, 20, 14, -25, -8) waren die Männer um Ersatzkapitän Philip Rößger sichtlich erleichtert, wenigstens die Minimalzielstellung, einen Sieg einzufahren, erreicht zu haben.

Schon in einer Woche gibt es das Rückspiel, dann gastiert der SV Linda bei den Chemnitzer in der Sporthalle des André-Gymnasiums.

Das Trullala für den besten Spieler ergatterte sich diesmal unser “Antonius“ Anton Glombitza. Nicht nur weil er im Verlauf des Spieles immer gelassener wurde, sondern mit seinen Punkten maßgeblichen Anteil am zweiten Heimsieg der Saison hatte. Glückwunsch von der gesamten Mannschaft und nicht vergessen, auch “Glombi-Bräu“ schmeckt guuut!

 

Elll Linda!!!

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