+++ Bergstadthalle wird zur Festung – Lindaer mit voller Ausbeute +++

Die Heimspielstätte der Lindaer Bezirksklasse-Volleyballer zeigte sich am letzten Spieltag im alten Jahr mal wieder von ihrer besten Seite. Und nicht nur sie. Auch die Männer um Kapitän Felix Pilawa boten zwei bärenstarke Vorstellungen und schickten sowohl den SSV Sayda als auch den 1. VV Freiberg II. ohne Punkte auf die Heimreise und dürfen sich „Doppelderby-Sieger“nennen.

Gegen die Sportfreunde aus Sayda dominierten sie dabei von Beginn an mit starkem Angriffsspiel und ließen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Obwohl ohne Spielmacher Philip Rößger und Mittelblocker David Klemm zwei Stammkräfte fehlten, agierte der Linda-Sechser souverän und hatte in Thomas Weidhaas und Spielertrainer Mirko Böttcher passenden Ersatz auf den vakanten Positionen parat. Lediglich im dritten Abschnitt ließ der SV Linda die Zügel etwas locker, was die Bergstädter prompt zum Satzgewinn nutzten. Mehr als ein Strohfeuer war es jedoch nicht, denn im vierten und letzten Satz boten die Gastgeber nochmal ihr ganzes Repertoire auf und verbuchten den ersten Derbyerfolg des Tages mit 3:1 (25:18 25:12 18:25 25:14).

Im zweiten Revierduell gegen die Reserve des 1. VV Freiberg,die ihrerseits nicht mit voller Kapelle anreisen konnten, waren die Gastgeber weniger gefordert, das eigene Spiel dem Gegner aufzudrücken, als die Fehler der Gäste rigoros zu nutzen. Vor allem über den Aufschlag setzten die Lindaer erste Duftmarken. Dem VVF gelang es zu selten geordnete Spielzüge zu kreieren, um die agile Feldabwehr der Hausherren in Bedrängnis zu bringen. Auf der Gegenseite war es vor allem Außenangreifer Tino Enger, der die Freiberger auch aus der zweiten Reihe unter Druck setzte. Letztlich volleyballerisch nicht so anspruchsvoll wie die erste Party, aber umso fokussierter die eigenen Fehler gering wie möglich zu halten, ging auch das zweite Derby mit 3:0 (25:20 25:2025:17) an die Lindaer.

Damit rangiert der SV Linda mit 15 Punkten nunmehr auf Rang 3, ein Zähler hinter der SpG TuS Ebersdorf/ SSV Chemnitz. Mit einem Erfolg am letzten Spieltag gegen Ligaprimus SV Siltronic Freiberg sowie etwas Schützenhilfe des 1. VV Freiberg könnten sie dann sogar noch auf den zweiten Platz klettern.

Das Trullala für den besten Spieler bekam diesmal der Trainer zugesprochen. Sicherlich, weil er es verstand immer die passenden Akteure zur richtigen Zeit aufs Feld zu bestellen. In diesem Sinne Prost.

Elll Linda!!!

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