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Volleyball-Bezirksklasse: TSV Flöha gegen SV LINDA

23.11.2019

+++ Enge Kiste trotz klarem Ergebnis +++

 

Am Ende stehen nach dem Spitzenspiel auswärts gegen den TSV Flöha 1848 null Punkte für die Lindaer Volleyballer auf der Habenseite. Gleichwohl hätte es ebenso andersherum verlaufen können.

 

In einer spannenden und gutklassigen Partie waren die Gäste in allen Sätzen bis zur 20-Punktemarke stets auf der Gewinnerstraße oder zumindest gleichauf. Mit stabiler Abwehr, bestens organisiert von Lindas Interimslibero Philip Rößger, lief das Angriffsspiel flott von der Hand. Leon Hegewald und Tino Enger überzeugten mehrfach mit druckvollen Angriffen und ließen, vor allem wenn es schnell ging, dem gegnerischen Block kaum eine Chance.

 

Aber auch die Gastgeber spielten gefällig auf, gaben keinen Ball verloren und waren in den entscheidenden Phasen am Satzende hellwach. Zudem profitierten sie von individuellen Fehlern auf Seiten des SV Linda, als es um die Satzgewinne ging. “Wir hatten heute gute Argumente das Spiel für uns zu entscheiden“ resümiert Lindas Kapitän Felix Pilawa das Duell gegen den Tabellenführer. “Uns fehlten am Ende lediglich etwas Cleverness und Ruhe, die Sätze nach Hause zu bringen.“

 

Mit 3:0 (-23, -23, -24) verlieren die Lindaer vom Ergebnis her zwar deutlich und damit auch den Anschluss zum Ligaprimus, können aufgrund der Leistung dennoch optimistisch auf die bevorstehenden Begegnungen blicken. “Wenn wir die nächsten beiden Heimspiele gewinnen, sind wir im Soll“ schätzt Spielertrainer Mirko Böttcher die Ausgangslage ein, einen der beiden Playoff-Plätze zu erreichen. “Die Gegner sind zwar keine Laufkundschaft, aber mit der Einstellung und Moral von heute allemal zu schlagen.

 

Am 14.12. empfangen die Volleyballer aus dem Brand-Erbisdorfer Stadtteil die Reserve des Lokalrivalen 1. VV Freiberg sowie Schlusslicht Motor Hainichen. Nicht mehr von der Partie wird dann Lindas Angriffsmotor Tino Enger sein, der in Flöha ein letztes Mal das Trikot des SV Linda trug. Er wird auf eigenen Wunsch zu seinem Heimatverein nach Hennersdorf in die Bezirksliga wechseln. Die Mannschaft sowie die gesamte Abteilung danken Tino für die tolle Unterstützung in den letzten zwei Jahren und werden ihn auch abseits des Feldes schmerzlich vermissen. “Der Weggang wird im ersten Moment ein großes Loch reißen, doch umso mehr sind nun unsere Youngsters gefordert, dieses wieder zu schließen. Dass sie es können, davon sind wir überzeugt“ wünscht Trainer Böttcher dem scheidenden Sportfreund stellvertretend alles Gute und baut auf die Stärke seiner jungen Schützlinge.

 

Das “Trullala“ für den besten Spieler sicherte sich diesmal unser Lehrling und Hobbyschmied Leon “Eisenhammer“ Hegewald. Nicht nur weil er etliche Hände der Gegner zum glühen brachte sondern auch konstant seine Aufgabe erfüllte. Glückwunsch von der ganzen Mannschaft und Prost! Aber nicht vergessen, auch “Hegi-Bräu“ schmeckt guuut!

 

In diesem Sinne…#ElllLinda!!!

 

Foto: Trullala-Preisträger Leon

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